Die Blumenläden werben schon seit Wochen damit: Bald ist wieder Valentinstag! Der Tag der Liebenden, der zurückgeht auf den Heiligen Valentin von Terni, der trotz kaiserlichem Verbot Liebende getraut hat. Er soll den frisch Vermählten Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Doch vermutlich geht dieser Brauch in Wahrheit auf die Antike zurück. Dort war der 14. Februar der Tag der Göttin Juno, der Schutzgöttin von Ehe und Familie; Und man schenkte zur Feier des Tages den Frauen Blumen.

Richtig Populär wurde der Valentinstag in seiner heutigen Form zuerst in England, gelangte von dort in die USA und nach dem zweiten Weltkrieg mit Coca Cola, MacDonalds und Co. nach Deutschland. Wirtschaftlich profitieren natürlich die Floristen stark, weshalb der Valentinstag auch immer im Verdacht steht reiner Kommerz zu sein. Ich muss dazu ganz ehrlich sagen: Na und? Muss ein Feiertag eine lange und plausible Tradition haben, wenn das Thema stimmt? Kann man überhaupt genug Anlässe haben um mal wieder aneinander zu denken und romantisch zu sein? Sollte man nicht den Blumenhändlern dankbar sein, dass Sie, wenn auch sicher nicht ganz uneigennützig, diese Tradition mit geschaffen haben? Es wird ja niemand gezwungen einen teuren Blumenstrauß zu kaufen oder ein Candle-Light-Dinner im 3-Sterne-Restaurant zu reservieren. Romantik ist nicht vom finanziellen Einsatz abhängig! Dass man von Herzen schenkt ist viel entscheidender! In diesem Sinne: Euch allen einen romantischen Valentinstag!

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